Neue Studie: Mittelständische Industrie vom Abschwung überrascht

Münster, 5. Dezember 2011

Als einer der zentralen Säulen der deutschen Volkswirtschaft hat die mittelständische Industrie den rasanten Aufschwung von Mitte 2009 bis Mitte 2011 maßgeblich getragen und geprägt. Vor dem Hintergrund der sehr guten Geschäftsentwicklung sind die Unternehmen der Branche noch im Sommer von einer mehrjährigen Fortsetzung des Booms ausgegangen. Die seit dem Herbst zu beobachtende drastische Konjunkturabkühlung hat sie deswegen völlig überrascht.

So gingen noch im Sommer 86 Prozent der mittelständischen Industrieunternehmen davon aus, dass der nächste konjunkturelle Wendepunkt erst 2013 oder sogar später kommen würde. Dieses Ergebnis hat eine Branchenumfrage durch SMC Research zutage gefördert, deren Ergebnisse in die heute veröffentlichte Studie „Mittelständische Industrie: Dynamischer Aufschwung nach dramatischem Einbruch“ eingeflossen sind. Wie die in der Studie ebenfalls enthaltene Bilanzanalyse für 63 börsennotierte mittelständische Industrieunternehmen allerdings zeigt, dürfte die Branche den überraschenden Abschwung im Durchschnitt gut verkraften. Die Unternehmen haben den Aufschwung nämlich mehrheitlich genutzt, um ihre Margen zu verbessern und die Bilanzen weiter zu stärken. Beispielsweise lag die durchschnittliche Eigenkapitalausstattung der durch SMC Research analysierten Unternehmen im Sommer 2011 bei 46,6 Prozent, lediglich 15 Prozent von ihnen hatte eine  Eigenkapitalquote von weniger als 25 Prozent.

Insgesamt vermittelt die Bilanzanalyse ein Bild von im Durchschnitt kerngesunden Unternehmen, die eine hohe Wachstumsdynamik mit beachtlicher Profitabilität verbinden. Dieser Eindruck wird auch durch die Ergebnisse der Branchenumfrage weitgehend bestätigt, in der die Führungspersonen der teilnehmenden Unternehmen zur allgemeinen Stimmung, der Wettbewerbssituation, den Problemen auf den Beschaffungsmärkten und den eigenen Investitions- und Expansionsplänen Stellung genommen haben.

Ein interessanter Befund der Studie war die Diskrepanz zwischen der guten Geschäftslage und der relativ geringen Zufriedenheit mit der Kapitalmarktresonanz. Ein Aspekt, der gerade für Value-Investoren interessant sein dürfte.

Weitere Informationen zu der Studie und zu den Bezugsmöglichkeiten stehen unter www.smc-research.com zur Verfügung. Dort finden sich auch eine kostenlose Zusammenfassung sowie die Inhaltsübersicht der Studie.

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